„EUrope and I“ – Cochemer Schüler in Schweden, Spanien und der Tschechischen Republik

 

Schüler in der Mensa in Prag

Im Rahmen des Erasmus+-Programms „EUrope and I“ konnten Schülerinnen und Schüler des Martin-von-Cochem-Gymnasiums in diesem Schuljahr vielfältige internationale Erfahrungen sammeln. Insgesamt nahmen neun Schülerinnen und Schüler an zweiwöchigen Mobilitäten an unseren Partnerschulen in Gävle (Schweden), Valencia (Spanien) und Prag (Tschechische Republik) teil. Dort besuchten sie den regulären Unterricht, lebten in Gastfamilien und erhielten intensive Einblicke in Alltag, Kultur und Schulsysteme der jeweiligen Länder.

Ein besonderer Schwerpunkt der Projekte lag auf dem interkulturellen Lernen und der persönlichen Weiterentwicklung. Die Jugendlichen stärkten ihre Fremdsprachenkenntnisse im Alltag, gewannen mehr Selbstvertrauen im Umgang mit anderen Sprachen und lernten, sich in neuen sozialen und kulturellen Situationen zurechtzufinden. Gleichzeitig entwickelten sie wichtige Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Problemlösefähigkeit und Teamfähigkeit weiter.

Die tschechische Koordinatorin Frau Benovar und die schwedische Koordinatorin Frau Sandberg an der Schule in Prag. Der gleichzeitige Aufenthalt von Frau Sandberg und unserer Gruppe in Prag war zufällig, so dass wir erst jetzt erfuhren, dass unsere schwedischen Partner und wir die gleiche Partnerschule in Prag haben.

Auch digitale Bildung spielte eine wichtige Rolle: Während der Aufenthalte untersuchten die Schülerinnen und Schüler die digitale Infrastruktur der Partnerschulen, verglichen Unterrichtsformen und reflektierten den Einsatz digitaler Werkzeuge im Schulalltag. Ihre Erfahrungen dokumentierten sie auf einer digitalen Pinwand auf der vom Land Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellten Internetplattform „fobizz“.

Besonders intensiv war der Austausch einer Schülerin, die vier Wochen in Valencia verbrachte und dort vollständig in das Leben ihrer spanischen Gastfamilie integriert war. Neben dem täglichen Schulbesuch verbesserte sie ihre Spanischkenntnisse durch den direkten Kontakt im Alltag und dokumentierte ihre Erfahrungen regelmäßig in einem digitalen Erasmus-Tagebuch auf „fobizz“.

Alle Mobilitäten wurden in Videokonferenzen betreut, eng von den Partnerschulen begleitet und durch regelmäßigen Austausch der Erasmus-Koordinatoren unterstützt.

Das Martin-von-Cochem-Gymnasium fördert europäische Begegnungen dieser Art, weil wir sie als wertvollen Beitrag zur persönlichen Entwicklung junger Menschen und zu einem offenen, international geprägten Schulleben verstehen.

 

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