Erfolgreichstes „Jugend forscht“-Jahr der Schulgeschichte am Martin-von-Cochem-Gymnasium

So erfolgreich wie in diesem Jahr war das Martin-von-Cochem-Gymnasium beim Wettbewerb „Jugend forscht“ noch nie: Insgesamt elf Projekte mit 20 Schülerinnen und Schülern gingen an den Start, ein neuer Schulrekord. Acht Projekte wurden beim Regionalwettbewerb in Bitburg präsentiert, drei weitere in Trier. Die Vielfalt der Themen zeigte eindrucksvoll, wie kreativ und praxisnah naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen am MvCG bearbeitet werden.

Die Ideen reichten von der Untersuchung verschiedener Desinfektionsmittel über die Analyse von fluoreszierender Farben, stromliefernder Obstsorten bis hin zu technischen Entwicklungen wie einem Calliope-gesteuerten Wasserstoffkraftwerk, Frühstück auf Knopfdruck oder einem solarbetriebenen Handy. Auch gesellschaftlich relevante Fragestellungen standen im Fokus: So beschäftigte sich ein Projekt mit der CO²-Belastung in Klassenräumen und möglichen Lösungsansätzen, während ein anderes die Zusammensetzung von Tränen untersuchte und deren mögliche Nutzung als diagnostische Alternative zu Blutproben beleuchtete.

Der Einsatz wurde mit zahlreichen Preisen belohnt. Besonders hervorzuheben sind mehrere erste Plätze: Im Fachgebiet Chemie überzeugten Tristan Hums und Franz Reis (6. Klasse) mit ihrer „Analyse von Smartiefarben“. Linus Kreuter und Noah Nelius (9. Klasse) erreichten mit ihrem Projekt „Automatisierte Neutralisierung“ einen ersten Platz im Bereich Technik und erhielten zusätzlich mehrere Sonderpreise. Die Jury würdigte insbesondere ihre hohe technische Expertise sowie ihr fundiertes chemisches Fachwissen. Ebenfalls einen ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt erzielten Annika Hoff und Johanna Pellenz (7. Klasse) mit ihrem Projekt „Mit Blumen Blumen malen“. Neben diesen Erfolgen gab es zahlreiche weitere Platzierungen und Sonderpreise in verschiedenen Fachgebieten.

Auch das Martin-von-Cochem-Gymnasium selbst wurde ausgezeichnet: An beiden Wettbewerbsstandorten erhielt die Schule Schulpreise: in Bitburg durch die Berdelle-Hilge-Stiftung und in Trier den Sonderpreis für besonders engagierte Schulen. Die Preisgelder in dreistelliger Höhe fließen direkt in zukünftige Projekte und fördern damit den naturwissenschaftlichen Nachwuchs weiter.

Eine besondere Ehrung erhielt zudem Herr Thorsten Nelius, der seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler erfolgreich bei „Jugend forscht“ betreut. Ihm wurde der Preis für besonders engagierte Projektbetreuer verliehen. Zur Laudatio waren ehemalige Schüler eingeladen, die mit seiner Unterstützung bereits 2009 bis zum Bundeswettbewerb gekommen waren und heute selbst naturwissenschaftliche Berufe ausüben, ein eindrucksvolles Zeichen nachhaltiger Förderung. Im Rahmen der Auszeichnung wurde Thorsten Nelius außerdem zu einem Networking-Seminar eingeladen, um neue Impulse für die Projektarbeit zu gewinnen.

Neben den Wettbewerben sorgten auch besondere Aktionen für Begeisterung: In Bitburg konnten die Teilnehmenden in einem „Wettbewerb im Wettbewerb“ Brücken aus vorgegebenen Materialien bauen. Die Jury bestand aus besonderen Gästen, Mitgliedern des bekannten DIY-YouTube-Kanals „Real Life Guys“. Bei den Gruppen, die die Jury überzeugten, waren auch Schülerinnen des Martin-von-Cochem-Gymnasiums. Sie gewannen Karten für das DIY-Festival der YouTuber.

Ein großer Dank gilt den Patenunternehmen der Wettbewerbe, der Bitburger Braugruppe in Bitburg sowie der Firma NATUS in Trier, für ihre Unterstützung.

Das diesjährige Ergebnis zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert naturwissenschaftlich-technische Bildung am Martin-von-Cochem-Gymnasium besitzt. Die Schulgemeinschaft darf stolz auf ihre jungen Forscherinnen und Forscher sein und die Vorfreude auf kommende Projekte ist bereits groß.

Artikel: Dr. Kevin Bähner

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